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Finanzberatung und Altersvorsorge: Mein Wort zum Jahreswechsel! 17. Dezember 2015

Geschrieben von Helmut Kapferer.
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Hinweis: Dies ist ein Kommentar, also ein Meinungsbeitrag von Helmut Kapferer

 

Helmut Kapferer, geschäftsführender Gesellschafter

Die Zeit der Jahresrück- und -ausblicke ist da. Die „Experten“ ergehen sich in Voraussagen darüber, was sich alles ändern wird und könnte. Ich behaupte: Es wird sich wenig bis nichts ändern im Bereich von Finanzberatung und Altersvorsorge. Die Weichen dafür sind längst gestellt. Für die Anbieter entsprechender Produkte und für viele Berater und Vermittler sind das nicht nur gute Aussichten, für private Versicherungsnehmer und Kapitalanleger eher schlechte..

 

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Sind Geschlossene Fonds wirklich „Sachwertanlagen“? 9. November 2015

Geschrieben von Helmut Kapferer.
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Fast brancheneinheitlich wird von Beratern, Anbietern und Medien der Begriff „Sachwertanlagen“ in Zusammenhang mit Geschlossenen Fonds benutzt. Viele Anleger geben einem entsprechenden Investment deshalb einen Vertrauensvorschuss, weil sie davon ausgehen, dass sie so direkt in Sachwerte
investieren, statt, wie bei Aktien „über die Börse“. (mehr …)

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Anleihen gewinnen: Chance zum Verkaufen? 9. September 2015

Geschrieben von Helmut Kapferer.
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Die deutschen Anleger sind traditionell Rentenfans. Die Depots sind voll mit Rentenfonds und Mischfonds mit hohen Anteilen an Festverzinslichen Wertpapieren. Der aktuelle Kurseinbruch an den globalen Aktienmärkten beschert den „Renten“ niedrigere Zinsen und deshalb Kurssteigerungen. Sollen Berater Anlegern raten, diese Situation zur Reduzierung ihrer Rentenanteile im Depot zu nutzen? (mehr …)

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Offene Immobilienfonds werden von den Anlegern mit Geld überschüttet 9. September 2015

Geschrieben von Helmut Kapferer.
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Die Anleger setzen wieder, verlustreiche Fondsliquidationen hin oder her, auf Offene Immobilienfonds. Das liegt insbesondere am offenbar ungebrochenen Sicherheitsappeal der Anlageklasse Immobilien bei einer großen Zahl von Anlegern. (mehr …)

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Aus- und Fortbildung im Finanzvertrieb: Zu viel Nähe zu Produktgebern? 5. August 2015

Geschrieben von Helmut Kapferer.
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Die Produktgeber übernehmen einen großen Teil der Aus- und Fortbildung im Finanzvertrieb. Das ist in vielen anderen Branchen ähnlich. Aber passt das zur Rolle des Finanzberaters?

Hintergrund

Niemand kommt auf die Idee, den Verkäufer im VW-Autohaus wegen seiner Empfehlung zum Kauf eines VW und nicht eines für den Bedarf des Kunden eventuell sogar besser geeigneten BMW, Audi, Daimler, Renault usw. zu kritisieren. Der Finanzberater ist jedoch neutraler Berater des Kunden. Auf seiner Visitenkarte steht nicht XY-Versicherung oder ABC-Fondsgesellschaft, sondern nur Heinz Müller Finanzberater. (mehr …)

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Sex sells oder Manuela macht Strecke 4. August 2015

Geschrieben von Helmut Kapferer.
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Den Spruch „Strecke machen“ hört man, jedenfalls im Gegensatz zu „Sex sells“, derzeit eher selten. Irgendwie ist er veraltet. Er bedeutet ungefähr vorankommen, Erfolg haben. Bei der Vermittlung von Finanzdienstleistungen geht es oft darum „Strecke zu machen.“

Die rund dreißigköpfige Vertriebsmannschaft der Koch Consultant war von Siegfried Koch, dem Inhaber, auf Erfolg getrimmt. Jeden Montagmorgen um 9 Uhr war Vertriebsmeeting. Dann trat Koch vor seine Leute und gab die Wochenparole aus. Es ging darum, was genau diese Woche verkauft werden sollte und, viel wichtiger, wieviel davon jeder Kochmitarbeiter am darauffolgenden Freitagabend abgeschlossen haben soll. (mehr …)

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„Lindner, schreiben Sie mal etwas zu den Kosten von Fonds!“ 3. August 2015

Geschrieben von Helmut Kapferer.
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Redakteur Lindner, seit dem Quasi-Untergang der FDP fast täglich Gegenstand von Sticheleien der Redakteurskollegen, erhält vom Chefredakteur einen Auftrag: „Schreiben Sie mal etwas zu den Kosten von Fonds!“ meinte sein Boss in der Konferenz. Lindner freute sich zunächst, denn er hatte in den letzten Wochen seinen Stern immer weiter sinken sehen, weil er nur mit Routine-Unterstützung von Kollegen, die interessante Themen zu bearbeiten hatten, beschäftigt war. Jetzt sollte er ganz allein ein wichtiges Thema untersuchen, denn was kann in „Geiz ist geil“-Zeiten wichtiger sein als Kosten?

Lindner begann zu überlegen und zu recherchieren. Eigentlich fand er das Thema sehr einfach, denn im Internet hatte er schnell herausgefunden, dass die Fonds eine sog. „TER“ veröffentlichen, was „Total Expense Ratio“ oder deutsch „Gesamtkostenquote“ bedeutet. Eine Erklärung der TER, also welche Kosten dort enthalten sind und eine Liste von Fondsbeispielen müsste eigentlich genügen, meinte Lindner und ging damit zum Chef. (mehr …)

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Der Mayer-Fonds 3. August 2015

Geschrieben von Helmut Kapferer.
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„Ich habe einen Super – Fonds“ sagt Apotheker Billharz  am Mittwochabend im trauten Kreise anlässlich des Geburtstagsfestes seines Freundes Dieter Graf , als wieder einmal die Rede aufs Geldanlegen kommt. Das ist für die anderen, die ihren Billharz nun schon ein paar Jahre kennen, keine Überraschung, denn Billharz` Kapitalanlagen waren alle schon immer mindestens super. Unternehmer Graf, der sich Billharz` Geldanlageerzählungen nun auch schon ein paar Jahre anhören muss, kann es wieder einmal nicht lassen und fragt nach: „Was für einen Fonds hast Du denn?“ fragt er. „Einen Fonds halt!“ ist die weniger aufschlussreiche Antwort. „Ist es denn ein Geschlossener Fonds oder ein Investmentfonds?“ will Graf nun wissen.

Da Billharz den Unterschied eigentlich eher nicht kennt, dauert es etwas, bis geklärt ist: Es ist ein Investmentfonds. „Ist es ein Aktienfonds oder ein Rentenfonds?“ fragt Graf unerbittlich weiter. „Der macht alles!“ ist Billharz` erneut wenig aufschlussreiche Antwort, mit der er verschleiern will, dass er das eigentlich gar nicht weiß. „Wie heißt er denn der Fonds?“ wollen nun alle wissen und natürlich warum er so „super“ ist. Spätestens jetzt nimmt sich Billharz vor, in diesem Kreis nie mehr das Thema Geldanlage zu behandeln, wobei ihm gleich klar wird, dass er diesen Vorsatz wahrscheinlich nicht wird durchhalten können, dazu ist sein Mitteilungsbedürfnis einfach zu stark ausgeprägt. Er muss jedenfalls zugeben, dass er das „im Moment“ nicht weiß. „Aber warum ist Dein Fonds dann so super?“ fragt Graf weiter. Billharz windet sich bis er herausplatzt: „Weil der Mayer das gesagt hat!“ (mehr …)

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Disziplinübergreifende Kooperationen bei Beraterdienstleistungen 3. Juni 2015

Geschrieben von Helmut Kapferer.
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Finanzberater sind vielfach auf der Suche nach einem neuen Geschäftsmodell nachdem wichtige und ertragreiche Produktgruppen, wie die Geschlossenen Fonds wegen der jüngsten Regulierungsmaßnahmen aus Vertriebssicht problematisch geworden sind und Einzellösungen immer häufiger mit den Anforderungen an eine gesamtheitliche Problemlösung kollidieren. Einen Ausweg sehen manche Berater bei Kooperationen mit Beratungsdienstleistern aus anderen Disziplinen wie Steuer-, Rechts- und Unternehmensberatern.
Andererseits wollen insbesondere Rechtsanwälte und Steuerberater, schon aus Gründen des Wettbewerbs, ihren Kunden einen umfassenden Service bieten, der sie davon abhält, enge Verbindungen zu anderen Beratungsdienstleistern zu knüpfen, was eventuell der Mandantenverbindung schaden könnte.

Grundsatz

Kooperationen unter Beratungsdienstleistern, das ist eigentlich kein neues Thema. Da gibt es Finanzberater, die Untermieter in Steuerberater- und Rechtsanwaltskanzleien sind und dort für gemeinsame Besprechungstermine mit den Mandanten ihres Hauptmieters zur Verfügung stehen. Auch unter Ehrenberuflern gibt es zum Teil enge Kooperationen bis hin zu Bürogemeinschaften z. B. zwischen Rechtsanwälten und Steuerberatern/Wirtschaftsprüfern. Vielfach arbeiten auch Fachanwaltskanzleien mit Kollegen anderer Fachrichtungen regional und auch überregional zusammen. So berichtet Rechtsanwältin Angela Leschnig von der angesehenen Würzburger Arbeitsrechtskanzlei Leschnig & Coll. von Kooperationen mit Rechtsanwälten bzw. Rechtsanwaltskanzleien anderer Fachgebiete sowie mit Steuerberatern und einem aktuellen Vorhaben, bei dem ein Kooperationsnetzwerk eingeschaltet sein wird, das zusätzliche Themengebiete wie Versicherung/Versorgung, Kapitalanlage und Immobilien abdecken wird. (mehr …)

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